AKTUELL:

Spendenaufruf für den Jemen - Tihama Hilfe

Im Jemen herrscht die schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt und in Tihama erreicht sie ihren Höhepunkt. Diese Gegend ist so gut wie vergessen, auch internationale Hilfsorganisationen erreichen die Menschen dort nicht bzw. nicht mehr. Tihama ist der Landstrich zwischen Hodeidah-City und Midi-Hafen. Hunderte von Familien wurden aufgrund bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen den legitimen Streitkräften und der Hauthi­Miliz aus den Bezirken in Al-Hudaydah im Westjemen vertrieben. Lokale Quellen bestätigen, dass Hilfsprojekte für die Armen und Notleidenden in den Städten Al-Qanawis und Hais mit dem Ausbruch von Kämpfen gestoppt worden sind. Da die Bewohnerinnen ihren üblichen Tätigkeiten insbesondere in der Fischerei und der Landwirtschaft nicht mehr nachgehen können, haben diese Hilfszahlungen im wahrsten Sinne des Wortes ihr überleben gesichert.

Nasr Obeid, ein Einwohner der Stadt Al-Khokha, sagte: "Seit mehr als einem Jahr ist die Bevölkerung auf Hilfe und Hilfsgüter lokaler und internationaler Organisationen angewiesen. Sie haben regelmäßig Weizen, Mehl, Reis, Zucker und Öl erhalten, um ihre Familien zu ernähren. Die Einstellung dieser Hilfe hat eine Hungersnot unvorstellbaren Ausmaßes ausgelöst." Neben der extremen Nahrungsmittelknappheit, welche bereits zu einer dramatischen Unterernährung von Kindern und Müttern geführt hat, ist auch die Gesundheitssituation höchst dramatisch. In der Region sind vor allem Krankheiten wie Dengue-Fieber, Typhus und Cholera weit verbreitet. Da es so gut wie keinerlei öffentliche Dienstleistungen mehr gibt, ist man auch hier auf Hilfe von Außen angewiesen.

Unser Hilfsprojekt soll also besonders bedürftige Familien unterstützen und zwar in der Weise, dass wir unserem Vertrauensmann (der lokale Scheich Ali Bolgheth Habbat) Geld übergeben, um damit die dringendst benötigten Dinge zu kaufen und an die Bewohner zu verteilen. Scheich Ali wird eine genaue Liste der Familien und auch der jeweils verwendeten Beträge erstellen und uns regelmäßig darüber berichten. Die Spenderinnen unserer Tihama-Hilfsaktion werden natürlich darüber informiert.

Wir hoffen mit dieser Hilfsaktion einen kleinen aber konkreten Beitrag zur Linderung der unvorstellbaren Not in Tihama leisten zu können.

Hier finden Sie ein Video zu diesem Spendenaufruf:

https://www.youtube.com/watch?v=_62eKOcrMfQ

Bankverbindung: Erste Bank
IBAN: AT38 2011 1825 2258 0700
BIC: GIBAATWW
Verwendungszweck: Tihama-Hilfe

Erfolgreicher Gesundheitscheck für Araberinnen und Araber

Die Veranstaltung am 18.9. war ein großer Erfolg. Dr. Tammam Kelani konnte namens der Veranstalter (Österreichisch-Arabische Ärzte und Apotheker Vereinigung und Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen) 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Zweck der Veranstaltung war, arabische Flüchtlinge über eine spezielle Gesundheitsaktion der Österreichischen Gesundheitskasse zu informieren. Frau Dr. Marianne Bernhart stellte in einer umfangreichen Präsentation die kostenfreie Vorsorgeuntersuchung der Sozialversiche- rung vor. Sie beantwortete auch zahlreiche Fragen. Sowohl die Präsentation als auch die Diskussion wurde von Dr. Kelani übersetzt, teilweise auch durch seine eigenen Erfahrungen ergänzt.

Abschließend bedankte sich Generalsekretär Fritz Edlinger bei allen TeilnehmerInnen, der Referentin und bei Dr. Kelani für ihr Interesse. Vor allem angesichts der Pandemie ist es wichtig, der eigenen Gesundheit sowie auch jener der eigenen Verwandten und Freunde großes Augenmerk zu schenken.

Aufgrund des großen Interesses wird es voraussichtlich noch weitere derartige Informationsabende geben.

Einladung ansehen

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Ibdaa Dance Troup

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Palästina Fest

Bericht ansehen


Weitere Informationen:

https://palfilmwien.at


Sehen Sie auch:



Konzertmitschnitt von Nirit Sommerfeld

https://www.youtube.com/watch?v=rK_wjfncYY0

Fotos vom Event





Ein Abend mit Prof. Dr. Abed Schokry WIE LEBEN UND ARBEITEN IN GAZA ? am Montag, den 15. Juli 2019 in der Palästinensischen Gemeinde, 1030 Wien, Kegelgasse 25, 19.00 Uhr

Abed Schokry lebte und studierte in Deutschland 17 Jahre und kehrte mit Familie 2007 nach Gaza Stadt zurück. Als Professor für Arbeitswissenschaft lehrt er dort an der Universität und teilt die äußerst schwierigen Lebensverhältnisse mit seinen Landsleuten. Er spricht ein ausgezeichnetes Deutsch. Kaum jemand, der nach Israel/Palästina kommt, erhält die Erlaubnis, nach Gaza reisen zu dürfen. Dieser Abend bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, exakte Nachrichten zu empfangen, nachfragen zu können und unsere Verbundenheit zu zeigen.


Fatimata‘s zweite Operation gelungen

Aufmerksame LeserInnen unserer Webseite mögen sich daran erinnern, dass im Mai 2011 das damals acht Monate alte Tuareg-Mädchen Fatimata aus Niger im Wiener Wilhelminenspital operiert worden ist. (Siehe Bericht unter „Humanitäres“). Die Kleine ist mit einer Kiefer-Lippen-Gaumen-Spalte auf die Welt gekommen (siehe Foto). Die damalige OP ist erfolgreich verlaufen, machte aber einen zweiten Eingriff acht Jahre später nötig. Dieser ist nun am 1.7. durchgeführt worden. Die Operation hat vier Stunden gedauert und ist erfolgreich verlaufen. Die Kleine ist glücklich und dankbar, ihr Vater, der sie diesmal begleitet hat, ebenfalls. Anbei einige Fotos. Nach einer abschließenden Untersuchung konnten Beide am 16.7. ihre Rückreise in die nigerische Wüste antreten. Die Kosten für die Behandlung hat – wie bereits 2011 – die Stadt Wien übernommen. Herzlichen Dank an Stadtrat Peter Hacker.

Neben den Dank an die Stadt Wien und der behandelnden ÄrztInnen und PflegerInnen möchten wir uns beim Verein Imaran (www.imaran.at) bedanken, dessen Mitglieder Fatimata und Vater während ihres mehrwöchigen Aufenthaltes in Wien toll betreut und auch einen Teil der angefallen Kosten übernommen haben, bedanken. Ein wirklich tolles Beispiel von Humanität und internationaler Solidarität.

P.S.: Wer die humanitäre Arbeit unserer Gesellschaft unterstützen möchte, kann dies durch eine Spende auf unser Solidaritätskonto gerne tun: ERSTEBank IBAN AT44 2011 1285 2009 6803.


Projekt "Art for Peace" in Betlehem ein großer Erfolg

Unser gemeinsam mit der Dar Al-Kalima University College of Arts & Culture durchgeführtes Projekt vom 23. bis 28.3.2019 war ein großer Erfolg. Die Ausstellung der Werke der vier österreichischen KünstlerInnen Ona B., Valentin Oman, Tania Raschied und Linde Waber wurde äußerst positiv aufgenommen. Auch die von Ona B., Valentin Oman und Linde Waber durchgeführten Workshops waren sehr erfolgreich. Jedenfalls hat uns der Erfolg dieses Projektes bestärkt, die nun begonnene Zusammenarbeit auf dem kulturellen Sektor auf jeden Fall fortzusetzen. Eine gemeinsame Ausstellung der vier österreichischen KünstlerInnen mit palästinensischen KollegInnen wird in Wien Anfang 2020 stattfinden.

Eine besondere Aufwertung erfuhr das Projekt durch die Anwesenheit des Ersten Präsidenten des Wiener Landtages Ernst Woller, der auch gemeinsam mit dem Präsidenten von Dar Al-Kalima Mitri Raheb die Ausstellung eröffnete. Wir konnten dabei nicht nur die frühere palästinensische Kulturministerin Hind Khoury und den Vizebürgermeister von Betlehem Hanna Hanania begrüßen sondern auch den Leiter des österreichischen Vertretungsbüros in Ramalla Andrea Nasi sowie den neuen Leiter des österreichischen Kulturforums Arno Mitterdorfer. Besonders erfreulich war auch die Teilnahme führender Repräsentanten der Tourismuswirtschaft aus Betlehem sowie zahlreicher Studentinnen und Studenten der Universität.

Wie bereits in meinem Newsletter vom 11.3.2019 erwähnt, wird es eine ausführliche Dokumentation des gesamten Projektes geben. Diese wird in den nächsten Wochen erstellt und Interessentinnen und Interessenten zugeschickt. Wir werden dort auch sämtliche Sponsoren erwähnen. Wie bereits am 11.3. mitgeteilt, besteht auch noch die Möglichkeit, dieses Projekt nachträglich finanziell zu unterstützen. Jeder Beitrag über € 100,- wird im Bericht dankend erwähnt. Da die Kosten des Projektes die Förderung des Außenministeriums doch um Einiges übertroffen haben, sind wir für jede Unterstützung dankbar. Spenden sind auf unser Girokonto bei ERSTEBank IBAN: AT90 2011 1000 0047 6560 BIC: GIBAATWW zu überweisen.

Abschließend möchte ich neuerlich betonen, dass dieses Projekt ein weiteres konkretes Beispiel unserer verstärkten kulturpolitischen Friedensinitiativen darstellt. Über bereits in Planung befindliche weitere Veranstaltungen werde ich in Kürze berichten.

Mit besten Grüßen

Fritz Edlinger


WIR HELFEN GAZA.

Fund Raising Matinee zur Finanzierung eines Ärzteteams für Gaza.

Karten zum Spendenpreis von EUR 15,-- zu bestellen über
E-Mail office.vienna@saar.at.


Parlamentarische Bürgerinitiative zur Anerkennung des Staates Palästina

Einige Organisationen und Personen haben eine Parlamentarische Bürgerinitiative zur Anerkennung des Staates Palästina durch Österreich gestartet. In einem Pressegespräch am 28.6. wurde die Aktion präsentiert. Bislang wurden fast 800 Unterschriften gesammelt (500 reichen zur formellen Einreichung im Parlament), weiters hat sich eine Reihe prominenter Persönlichkeiten angeschlossen, darunter auch Daniel Barenboim. Weitere Unterschriften werden gesammelt, diese müssen jedoch - aus formellen Gründen - persönlich auf der beiliegenden Liste eingetragen werden. Diese bitte downloaden, ausfüllen und an die GÖAB oder den Versöhnungsbund schicken. Weitere Detailinformationen sind in den Beilagen zu finden.

Anhänge:

Parlamentarische Bürgerinitiative

Unterschriftenliste Bürgerinitiative

Personenkomitee zur Unterstützung der Parlamentarischen Bürgerinitiative


Palästina nicht vergessen!

Interview mit Herrn Fritz Edlinger zur Israel-Palästina-Problematik.

 


Eine hochinteressante und aktuelle Publikation. Zum Druckkostenbeitrag von EUR 5,-- (exkl. Porto) über die GÖAB zu bestellen. Mail: office.vienna@saar.at.

100 Jahre leere Versprechungen

Presse vom Freitag 01.06.2018


Neue Vorträge!

 


Bericht


 

Buchrezension lesen

Bericht lesen


Interview mit Abraham Melzer

Bericht zum Vortrag (Link)


 

 

Siehe Bericht

 



Soeben ist das neueste Buch des GÖAB-Generalsekretärs Fritz Edlinger erschienen. GÖAB-Mitglieder und FreundInnen können es zum Sonderpreis von EUR 16,-- (exkl. Porto) über das GÖAB-Sekretariat bestellen (office.vienna@saar.at).

Details siehe hier


Im Rahmen der von der GÖAB im Jahre 2011 ins Leben gerufenen „Österreichischen Arabienhilfe“ gibt es unterschiedliche Schwerpunkte. Die Hilfsprojekte für Ägypten sind weitgehend abgeschlossen, die Projekte für Libyen und Gaza laufen noch, wenngleich in einem deutlich reduzierten Ausmaß. Das 2001 begonnene Irakprojekt "Aladins Wunderlampe" läuft nach wie vor., wird aber - wie seit dem Beginn - von einem eigenen Projektteam unter der Leitung von Dr. Eva-Maria Hobiger betrieben und ist daher in organisatorischer Hinsicht nicht Bestandteil der "Österreichischen Arabienhilfe". In deren Mittelpunkt steht seit Beginn 2015 die Syrienhilfe.


Bei Letzterer konzentrieren wir uns vor allem auf die Betreuung von syrischen Flüchtlingen in Österreich. Die GÖAB ist hier – gemeinsam mit einigen Partnerorganisationen – vor allem auf folgenden Gebieten tätig: Hilfe bei der Wohnraumbeschaffung, Organisation von Sprachkursen, Kinderbetreuung, Berufsausbildung sowie soziale Betreuung/Unterstützung von Flüchtlingsfamilien. Über die einzelnen Unterstützungs- und Förderungsmaßnahmen hinaus sind wir bestrebt, die Asylanten und ihre Familien (hier legen wir auch besonderenWert auf die Frauen und Kinder) bei ihrer sozialen Integration tatkräftig zu unterstützen. Dafür bieten wir ein besonderes Betreuungssystem durch Mentoren an, welche die einzelnen Familien bei ihrer Integration in Österreich unterstützen sollen. Im Rahmen der Syrienhilfe werden aber auch Flüchtlinge aus anderen arabischen Staaten, derzeit besonders auch aus dem Irak, betreut. Ziel der Syrienhilfe ist es, der Herkunft der von uns betreuten Familien und Personen aus einem unterschiedlichen Kulturkreis Rechnung tragend, eine möglichst problemlose und rasche soziale Integration in Österreich zu gewährleisten. Ein wichtiger Teilaspekt besteht in diesem Zusammenhang auch darin, fremdenfeindliche, rassistische und schikanöse bürokratische Übergriffe vermeiden zu helfen und in konkreten Fällen auch Schutz zu gewähren. Trotz der sehr positiven „Willkommenskultur“, die vor allem von der österreichischen Zivilgesellschaft getragen wird, gibt es leider nach wie vor in Teilen der österreichischen Gesellschaft und der Politik Ablehnung und Feindschaft den in Österreich Schutz suchenden Familien und Personen gegenüber. Die Syrienhilfe der GÖAB im besonderen sowie die Arabienhilfe im allgemeinen stellen daher auch einen konkreten Beitrag gegen Fremdenfeindlichkeit und für Solidarität und Humanität dar.


Abschließend sei noch erwähnt, dass wir selbstverständlich auch in Einzelfällen unsere Hilfe für in Not geratene und unserer Unterstützung bedürfende Menschen aus anderen Teilen des Nahen Osten anbieten.


Für unsere humanitäre Arbeit benötigen wir dringend finanzielle Unterstützung! Spenden sind erbeten auf folgendes Bankkonto:

ERSTEBank

IBAN AT44 2011 1285 2009 6803

BIC GIBAATWWXXX

lautend auf "GÖAB-Arabienhilfe"




    
 

 

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Originaltext.............
Veröffentlichung Kurier 2017-01-08...............