Soeben ist das neueste Buch des GÖAB-Generalsekretärs Fritz Edlinger erschienen. GÖAB-Mitglieder und FreundInnen können es zum Sonderpreis von EUR 16,-- (exkl. Porto) über das GÖAB-Sekretariat bestellen (office.vienna@saar.at).

 

 

 



 

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Das Österreichisch-Arabische Begegnungszentrum (ÖAB)

Ein Ort des interkulturellen Dialogs und der Solidarität mit arabischen Flüchtlingen


Das ÖAB wurde im Frühjahr 2016 gegründet und bietet verschiedenste Angebote für arabische Flüchtlinge an. Im Mittelpunkt stehen die Montag bis Freitag stattfindenden Deutsch-Konversationskurse, spezielle Kurse für schulpflichtige Kinder und Jugendliche sowie Vortrags- und Informationsveranstaltungen zu den verschiedensten Themen und sogenannte Begegnungsabende mit BewohnerInnen der unmittelbaren Wohnumgebung. Die Veranstaltungen finden zumeist im Zentrum in 1030 Wien, Kegelgasse 25 statt. Dieses Lokal steht übrigens auch anderen Organisationen für Veranstaltungen zur Verfügung. Die GÖAB ist Mitbegründerin des Zentrums und besorgt auch alle anfallenden organisatorischen Aufgaben. Nähere Imformationen sind auf folgender Webseite zu finden.

www.refugeecare.at

 



Lernkurse für Kinder und Jugendliche

Wie bereits im Sommer 2016 veranstaltet das ÖAB auch im August 2017 Lernkurse für arabische Flüchtlingskinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 17 Jahren. An den Kursen in sechs verschiedenen Gruppen nehmen ca. 70 SchülerInnen teil. Neben Deutsch werden Englisch, Mathematik, Biologie und Geografie und Geschichte unterrichtet. Der Unterricht findet täglich von Montag bis Freitag statt, zusätzlich gibt es auch regelmäßige Lehrausgänge und Freizeitaktivitäten außer Haus.

 

 

 

 

Das war eine gelungene Weihnachtsfeier!


Am 17.12. fand in der Kegelgasse unsere erste gemeinsame Weihnachtsfeier im Rahmen des "Österreichisch-Arabischen Begegnungszentrums" statt. Die meisten der Besucherinnen und Besucher waren natürlich keine Christen, aber auch sie freuten sich über die überkonfessionelle Bedeutung des Festes: Liebe und Freundschaft. Das Haus war übervoll, es kamen viele unserer Flüchtlingsfamilien samt Kindern, unser komplettes Team und auch einige österreichische Freundinnen und Freunde. Das Essen war - wie immer - ganz hervorragend, die Dabkegruppe Handala gab eine tolle Vorführung, somit war die Stimmung trotz vieler Erinnerungen an die Ereignisse des vergangenen Jahres recht gut. Natürlich waren Viele in ihren Gedanken bei ihren Freunden und Verwandten in der Heimat, die es leider nicht geschafft haben, dem Wahnsinn des Krieges zu entkommen. Daher war dieses kleine Fest auch eine Manifestation für Frieden und Völkerverständigung und gegen Krieg und Terror!

 

 

Erstes "Begegnungstreffen" unserer Flüchtlinge mit BewohnerInnen des 3. Bezirkes

Am Do, 15.12. fand im Österreichisch-Arabischen Begegnungszentrum das erste Begegnungstreffen unserer Flüchtlinge mit BezirkspolitikerInnen des 3. Bezirkes statt. Unser Team war ebenfalls vollständig vertreten. Insgesamt trafen sich also rund 60 Menschen zu einer ersten persönlichen Begegnung. Dieser Versuch war äußerst erfolgreich. Vom ersten Moment an gab es anregende Gespräche auf gleicher Augenhöhe, unsere Ängste, dass es vielleicht etwas schwierig sein wird, ins Gespräch zu kommen, haben sich als völlig unbegründet erwiesen. Der eigens engagierte Moderator hat sich daher von Anfang an bei den einzelnen Gesprächen engagiert. Das Ergebnis hat unsere höchstgesteckten Erwartungen noch übertroffen: Die Flüchtlinge haben sofort weitere derartige Begegnungen vorgeschlagen (was auch in Zukunft einmal pro Monat stattfinden wird) und die Bezirksfunktionäre haben gleich einige konkrete Vorschläge für gemeinsame Aktivitäten, vor allem im Sport- und Freizeitbereich gemacht. Auch gegenseitige Essenseinladungen wurden bereits ausgetauscht. Somit ist ein erster wichtiger Schritt, nämlich der des direkten persönlichen Kontakes zwischen Neo- und Alt-WienerInnen, geschafft. Integration kann durchaus einfacher sein, als manche es befürchten (oder gar haben wollen), wenn man es richtig und mit gutem Willen macht. Wir sind auf einem guten Weg.....

 

Details siehe hier


Im Rahmen der von der GÖAB im Jahre 2011 ins Leben gerufenen „Österreichischen Arabienhilfe“ gibt es unterschiedliche Schwerpunkte. Die Hilfsprojekte für Ägypten sind weitgehend abgeschlossen, die Projekte für Libyen und Gaza laufen noch, wenngleich in einem deutlich reduzierten Ausmaß. Das 2001 begonnene Irakprojekt "Aladins Wunderlampe" läuft nach wie vor., wird aber - wie seit dem Beginn - von einem eigenen Projektteam unter der Leitung von Dr. Eva-Maria Hobiger betrieben und ist daher in organisatorischer Hinsicht nicht Bestandteil der "Österreichischen Arabienhilfe". In deren Mittelpunkt steht seit Beginn 2015 die Syrienhilfe.


Bei Letzterer konzentrieren wir uns vor allem auf die Betreuung von syrischen Flüchtlingen in Österreich. Die GÖAB ist hier – gemeinsam mit einigen Partnerorganisationen – vor allem auf folgenden Gebieten tätig: Hilfe bei der Wohnraumbeschaffung, Organisation von Sprachkursen, Kinderbetreuung, Berufsausbildung sowie soziale Betreuung/Unterstützung von Flüchtlingsfamilien. Über die einzelnen Unterstützungs- und Förderungsmaßnahmen hinaus sind wir bestrebt, die Asylanten und ihre Familien (hier legen wir auch besonderenWert auf die Frauen und Kinder) bei ihrer sozialen Integration tatkräftig zu unterstützen. Dafür bieten wir ein besonderes Betreuungssystem durch Mentoren an, welche die einzelnen Familien bei ihrer Integration in Österreich unterstützen sollen. Im Rahmen der Syrienhilfe werden aber auch Flüchtlinge aus anderen arabischen Staaten, derzeit besonders auch aus dem Irak, betreut. Ziel der Syrienhilfe ist es, der Herkunft der von uns betreuten Familien und Personen aus einem unterschiedlichen Kulturkreis Rechnung tragend, eine möglichst problemlose und rasche soziale Integration in Österreich zu gewährleisten. Ein wichtiger Teilaspekt besteht in diesem Zusammenhang auch darin, fremdenfeindliche, rassistische und schikanöse bürokratische Übergriffe vermeiden zu helfen und in konkreten Fällen auch Schutz zu gewähren. Trotz der sehr positiven „Willkommenskultur“, die vor allem von der österreichischen Zivilgesellschaft getragen wird, gibt es leider nach wie vor in Teilen der österreichischen Gesellschaft und der Politik Ablehnung und Feindschaft den in Österreich Schutz suchenden Familien und Personen gegenüber. Die Syrienhilfe der GÖAB im besonderen sowie die Arabienhilfe im allgemeinen stellen daher auch einen konkreten Beitrag gegen Fremdenfeindlichkeit und für Solidarität und Humanität dar.


Abschließend sei noch erwähnt, dass wir selbstverständlich auch in Einzelfällen unsere Hilfe für in Not geratene und unserer Unterstützung bedürfende Menschen aus anderen Teilen des Nahen Osten anbieten.


Für unsere humanitäre Arbeit benötigen wir dringend finanzielle Unterstützung! Spenden sind erbeten auf folgendes Bankkonto:

ERSTEBank

IBAN AT44 2011 1285 2009 6803

BIC GIBAATWWXXX

lautend auf "GÖAB-Arabienhilfe"




    
 

 

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Wien 2017-08-28

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Zur Situation in Libyen (August 2017)

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Fritz Edlinger zur Zwei-Staaten-Lösung im Kurier 16.1.2017


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Originaltext.............
Veröffentlichung Kurier 2017-01-08...............