AKTUELL:

Kanaan - Palästinensische Filmwoche 2021

Die palästinensische Filmwoche findet heuer bereits zum vierten Mal statt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Plattform für palästinensische Filmemacher*innen und für Filme, die die Existenz der Palästinenser*innen und Palästinas thematisieren, zu schaffen. Ziel der diesjährigen Filmwoche ist es wieder, dem Wiener Publikum die Erzählungen und die Kultur der Palästinenser*innen näher zu bringen. In Dokumentar- und Spielfilmen werden komplexe Inhalte verhandelt und Zusammenhänge bildlich und einprägsam vermittelt. Internationale und palästinensische Filmproduktionen sollen dies im Rahmen des Festivals veranschaulichen.

Veranstalterteam
Susi Anderle & Fritz Edlinger

Weitere Informationen auf palfilmwien.at

   

Palästinensische Filmwoche auch in Linz.


 

Spendenaufruf für den Jemen - Tihama Hilfe

Im Jemen herrscht die schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt und in Tihama erreicht sie ihren Höhepunkt. Diese Gegend ist so gut wie vergessen, auch internationale Hilfsorganisationen erreichen die Menschen dort nicht bzw. nicht mehr. Tihama ist der Landstrich zwischen Hodeidah-City und Midi-Hafen. Hunderte von Familien wurden aufgrund bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen den legitimen Streitkräften und der Hauthi­Miliz aus den Bezirken in Al-Hudaydah im Westjemen vertrieben. Lokale Quellen bestätigen, dass Hilfsprojekte für die Armen und Notleidenden in den Städten Al-Qanawis und Hais mit dem Ausbruch von Kämpfen gestoppt worden sind. Da die Bewohnerinnen ihren üblichen Tätigkeiten insbesondere in der Fischerei und der Landwirtschaft nicht mehr nachgehen können, haben diese Hilfszahlungen im wahrsten Sinne des Wortes ihr überleben gesichert.

Nasr Obeid, ein Einwohner der Stadt Al-Khokha, sagte: "Seit mehr als einem Jahr ist die Bevölkerung auf Hilfe und Hilfsgüter lokaler und internationaler Organisationen angewiesen. Sie haben regelmäßig Weizen, Mehl, Reis, Zucker und Öl erhalten, um ihre Familien zu ernähren. Die Einstellung dieser Hilfe hat eine Hungersnot unvorstellbaren Ausmaßes ausgelöst." Neben der extremen Nahrungsmittelknappheit, welche bereits zu einer dramatischen Unterernährung von Kindern und Müttern geführt hat, ist auch die Gesundheitssituation höchst dramatisch. In der Region sind vor allem Krankheiten wie Dengue-Fieber, Typhus und Cholera weit verbreitet. Da es so gut wie keinerlei öffentliche Dienstleistungen mehr gibt, ist man auch hier auf Hilfe von Außen angewiesen.

Unser Hilfsprojekt soll also besonders bedürftige Familien unterstützen und zwar in der Weise, dass wir unserem Vertrauensmann (der lokale Scheich Ali Bolgheth Habbat) Geld übergeben, um damit die dringendst benötigten Dinge zu kaufen und an die Bewohner zu verteilen. Scheich Ali wird eine genaue Liste der Familien und auch der jeweils verwendeten Beträge erstellen und uns regelmäßig darüber berichten. Die Spenderinnen unserer Tihama-Hilfsaktion werden natürlich darüber informiert.

Wir hoffen mit dieser Hilfsaktion einen kleinen aber konkreten Beitrag zur Linderung der unvorstellbaren Not in Tihama leisten zu können.

Hier finden Sie ein Video zu diesem Spendenaufruf:

https://www.youtube.com/watch?v=_62eKOcrMfQ

Bankverbindung: Erste Bank
IBAN: AT38 2011 1825 2258 0700
BIC: GIBAATWW
Verwendungszweck: Tihama-Hilfe


Erfolgreicher Gesundheitscheck für Araberinnen und Araber

Die Veranstaltung am 18.9. war ein großer Erfolg. Dr. Tammam Kelani konnte namens der Veranstalter (Österreichisch-Arabische Ärzte und Apotheker Vereinigung und Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen) 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Zweck der Veranstaltung war, arabische Flüchtlinge über eine spezielle Gesundheitsaktion der Österreichischen Gesundheitskasse zu informieren. Frau Dr. Marianne Bernhart stellte in einer umfangreichen Präsentation die kostenfreie Vorsorgeuntersuchung der Sozialversiche- rung vor. Sie beantwortete auch zahlreiche Fragen. Sowohl die Präsentation als auch die Diskussion wurde von Dr. Kelani übersetzt, teilweise auch durch seine eigenen Erfahrungen ergänzt.

Abschließend bedankte sich Generalsekretär Fritz Edlinger bei allen TeilnehmerInnen, der Referentin und bei Dr. Kelani für ihr Interesse. Vor allem angesichts der Pandemie ist es wichtig, der eigenen Gesundheit sowie auch jener der eigenen Verwandten und Freunde großes Augenmerk zu schenken.

Aufgrund des großen Interesses wird es voraussichtlich noch weitere derartige Informationsabende geben.

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